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Der Treiber für die ISDN-Karte wird in Schritt 3 (vgl. Abbildung 13.20) ausgewählt. Hierzu muss die Option Wollen Sie Angaben zur ISDN-Karte vornehmen? aktiviert sein. Die Zahl, die vor dem Namen der ISDN-Karte steht, ist die Nummer, die man unter Linux für das Programm-Paket HiSax verwendet. Wenn Sie eine Fritz!PCI-Karte haben, müssen Sie z. B. den Treiber Nummer 27 verwenden. Da es sich um eine PCI-Karte handeln würde, müssten Sie keine weiteren Angaben auf dieser Seite machen. Den Debug - und Verbose-Level verändern Sie bitte nicht. In Abbildung 12.16 sehen Sie, dass ich eine ISA-Karte verwende. Die ITK ix1-micro ISDN-Karte ist Plug-and-Play-fähig (PnP), das führt zu besonderen Problemen. Bitte lesen Sie die Konfigurationsschritte für PnP-fähige ISA-Karten in der Dokumentation und im Anhang A dieses Buches nach. Sie benötigen das optionale Paket ISAPNP , das im Archiv fli4l-<Version>.tar.gz enthalten ist. Aktivieren können Sie das Paket unter: Opt-Pakete, OPT_PNP,OPT_PNP=yes .
Tragen Sie in Schritt 4 (vgl. Abbildung 12.17), falls Sie möchten, eine MSN, also eine Rufnummer Ihres ISDN-Anschlusses, ein. Wenn Sie das nicht machen, wird die Haupt-MSN von der Telekom verwendet. Interessant ist eine abweichende MSN insbesondere für die gesonderte Abrechnung der Internetgebühren in der Telefon-Rechnung. Voreingestellt ist nur der Provider MSN (Microsoft Network). Diese für ein Linux-Projekt ungewöhnliche Einstellung kann ich auch nicht erklären. Ändern können Sie Provider-Einstellungen unter Circuit, dort können Sie auch andere Provider einfügen.
In diesem Abschnitt beschreibe ich die Konfiguration eines ISDN-Routers, daher muss in Schritt 5 (vgl. Abbildung 12.16) die Option Wollen Sie Angaben zum DSL-Zugang machen? deaktiviert bleiben. |
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Der vorerst letzte Schritt 6 (vgl. Abbildung 12.19) ist das Abspeichern der Konfiguration und die Erstellung der Diskette. Wenn Sie das Programm verlassen, werden Sie gefragt, ob Sie die Änderungen speichern möchten.
Die Schaltfläche Format öffnet den Dialog zum Formatieren von Disketten unter Windows. Die Option Auf eine überformatierte Diskette schreiben sollten Sie nur nutzen, wenn Sie tatsächlich eine auf 1680 kByte formatierte Diskette verwenden.
Mit der Schaltfläche Weiter > kommen Sie in den Experten-Modus . Die Einstellungen des Experten-Modus sind normalerweise nicht erforderlich. Wenn Sie FLI4L erst einmal ausprobieren möchten, dann können Sie auf Einstellungen des Experten-Modus verzichten.
Sie können die nächsten Schritte unter Erster Test des Routers nachlesen.
Für einen DSL-Router müssen nur einige vom ISDN-Router abweichende Einstellungen vorgenommen werden. Diese Unterschiede und nur die Unterschiede - werden in diesem Abschnitt dargestellt. Die anderen Schritte, die denen für einen ISDN-Router entsprechen, entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Konfiguration eines ISDN-Routers mit FliwizNG.
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Der Schritt 2 (vgl. Abbildung 12.20) unterscheidet sich nicht zwangsläufig von der Konfiguration eines ISDN-Routers, denn wenn Sie zwei baugleiche Netzwerkkarten verwenden, dann müssen Sie nur einen Netzwerkkarten-Treiber installieren lassen.
Nur wenn Sie unterschiedliche Typen von Netzwerkkarten verwenden, müssen Sie an dieser Stelle mehr als einen Treiber laden!
Für einen DSL-Router sollten Sie zwei Netzwerkkarten verwenden: eine, die die Verbindung zum LAN hat, und eine andere, die an das DSL-Modem angeschlossen ist.
Möchten Sie einen Router konfigurieren, der zwischen zwei IP-Subnetzen Ihres LANs routet, dann müssen Sie die manuelle Konfiguration, wie im Anhang A dieses Buches beschrieben, ausführen.
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Abweichend von der Konfiguration eines ISDN-Routers müssen in Schritt 3 (vgl. Abbildung 12.21) keine Angaben zur ISDN-Karte gemacht werden. Deaktivieren Sie die Box auf dieser Seite.
Wenn Sie einen Router konfigurieren möchten, der DSL und ISDN beherrscht, können Sie FliwizNG nicht verwenden, sondern müssen, wie im Anhang A dieses Buches beschrieben, Konfigurationsdateien manuell editieren.
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Aktivieren Sie in Schritt 5 (vgl. Abbildung 12.22) die Option Wollen Sie Angaben zum DSL-Zugang machen? . Erst jetzt können Sie Angaben zum DSL-Internetprovider machen.
All diejenigen von Ihnen, die in Deutschland Ihren DSL-Zugang haben, müssen in der Auswahlbox PPPoE selektieren. PPPoE heißt Point-to-Point-Protocol over Ethernet und ist das Verfahren, mit dem die Internet-Daten zwischen Ihnen und dem Provider ausgetauscht werden.
Sollten Sie Ihren Internetzugang in Österreich einrichten, müssen Sie PPTP wählen, PPTP ist das Point-to-Point Tunneling Protocol, das auch unabhängig von DSL z. B. für VPNs eingesetzt wird.
Egal, welches Zugangsprotokoll Sie verwenden, Sie müssen einen Benutzernamen und ein Passwort eingeben.
Wenn Sie alle Eintragungen vorgenommen haben, gehen Sie zum Menüpunkt Speichern und erzeugen eine Diskette.
Selbstverständlich möchten Sie die Diskette ausprobieren. Stecken Sie sie in das Laufwerk und starten Sie den PC.
Der PC lädt von der Diskette SYSLINUX 1.63 und startet Linux. Wenn Sie bisher noch nie ein startendes Linux gesehen haben, werden Sie sich vermutlich erst einmal erschrecken, denn es laufen Hunderte von Textzeilen an Ihnen vorbei. Keine Angst, das sind nicht alles Fehlermeldungen, zumindest nicht zwangsläufig. Linux ist sehr auskunftsfreudig; man sieht, was passiert. Das ist insbesondere dann eine wertvolle Hilfe, wenn Sie nach Fehlern suchen.
Wenn Sie die log-Meldungen lesen möchten, können Sie mit (ª) + (Bild) und mit (ª) + (Bild) in den Bildschirmausgaben blättern.
Das Passwort ist fli4l , wenn Sie es nicht geändert haben. Nach der Anmeldung sind Sie als Benutzer root , also als Systemadministrator, angemeldet.
Sie befinden sich an der Textkonsole, der so genannten Shell Ihres Routers. Als Erstes müssen Sie herausfinden, ob die Verbindung zum Internet funktioniert. Daher geben Sie folgenden Befehl ein:
Der Router versucht nun, die Internetverbindung zu öffnen und den Namen www.web.de aufzulösen. Nach wenigen Sekunden stehen im Erfolgsfall Zeilen wie diese auf Ihrem Monitor:
64 bytes from 217.72.195.42: icmp_seq=0 ttl=248 time=36.9 ms
64 bytes from 217.72.195.42: icmp_seq=1 ttl=248 time=35.4 ms
64 bytes from 217.72.195.42: icmp_seq=2 ttl=248 time=40.9 ms
64 bytes from 217.72.195.42: icmp_seq=3 ttl=248 time=36.7 ms
64 bytes from 217.72.195.42: icmp_seq=4 ttl=248 time=39.9 ms
Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie diese Zeilen sehen, haben Sie es geschafft: Der Router funktioniert.
Sollten Sie keine Antwortzeiten als Erfolgsmeldungen sehen, sondern Fehlermeldungen, dann liegt offenbar noch ein Fehler vor. An dieser Stelle möchte ich nicht auf alle denkbaren Fehler eingehen. Ich empfehle Ihnen, sich mit dem Text-Editor Notepad oder vi die Konfigurationsdateien anzusehen. Wenn Sie einige Dinge in den Konfigurationsdateien nicht verstehen, dann können Sie Hilfe im Anhang (siehe Anhang A, FLI4L mit dem Text-Editor) dieses Buches bekommen, im schon oben erwähnten HTML-Hilfe-Dokument oder im Internet unter http://www.fli4l.de . Sicherlich ist auch ein Blick in den Troubleshooting-Abschnitt dieses Buches sinnvoll (Kapitel 10.1, Troubleshooting).
Wenn alles funktioniert und der Router sich in das Internet eingewählt hat, ist Ihr Ehrgeiz geweckt und Sie möchten nun einen Router nach Ihren Bedürfnissen konfigurieren.
Ich halte insbesondere den Punkt Circuit für einen ISDN-Router für nahezu unverzichtbar, denn für längere Zeit möchten Sie vermutlich nicht den Zugang über MSN nutzen.
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Um einen neuen Provider für ISDN einzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Einen Circuit hinzufügen . In dem Fenster können/müssen Sie einen Namen eintragen.
Der Provider erscheint zunächst nicht in der Auswahlbox. Erst nachdem Sie einmal auf Zurück und dann auf Weiter > geklickt haben, können Sie aus der Auswahlbox den neuen Provider auswählen. Sie können anschließend die einzelnen Circuit Variablen bearbeiten.
Detaillierte Informationen über die Bedeutung jeder Variable erhalten Sie in der HTML-Hilfe für das Paket ISDN oder im Anhang A dieses Buches.
Eine weitergehende Konfiguration kann man mit FliwizNG in der jetzigen Version noch nicht abdecken. Sie können dies aber sehr einfach mit einem Text-Editor erledigen, indem Sie die notwendigen Dateien im Verzeichnis config bearbeiten. Den Respekt, den ich persönlich vor solchen Änderungen in Textdateien hatte, habe ich schnell verloren. Sie können nur sehr wenig Schaden anrichten, denn schlimmstenfalls ist die Konfiguration auf der Diskette unbrauchbar und Sie müssen sie ersetzen.
Jana-Server (JS) ist ein für den privaten Gebrauch kostenloses Windows-Programm, mit dem man einen zentralen Internetzugang über Proxy-Technik realisieren kann. Als weitere Funktion bietet Jana-Server einen eigenen E-Mail-Server an. In Ihrem LAN können Sie damit E-Mails verschicken und abholen.
Jana-Server läuft unter allen Windows-Versionen ab Windows 9x und ist aktuell in der Version 2.2.x verfügbar. Die jeweils aktuellste Version finden Sie unter http://www.janaserver.de .
Die Administration von Jana-Server erfolgt über ein Web-Interface und kann mit einer Benutzernamen-Passwort-Kombination vor dem allgemeinen Zugriff geschützt werden.
Führen Sie die Datei JanaSetup.exe mit einem Doppelklick aus. Im ersten Dialog können Sie bestimmen, welche Setup-Spracheinstellung verwendet werden soll. Vermutlich werden Sie sich für Deutsch entscheiden. Der zweite Dialog ist unwichtig, der dritte bietet die Möglichkeit, den Installationsordner zu bestimmen. Wenn Sie den Lizenzvereinbarungen zugestimmt und eine Programmgruppe ausgewählt haben, beginnt die eigentliche Installation (vgl. Abbildung 12.24).
Ich gehe in meiner weiteren Beschreibung davon aus, dass Sie den vorgeschlagenen Installationsordner und die vorgeschlagene Programmgruppe Jana Server 2 benutzen.
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Auf Ihrem PC gibt es drei Programme:
Wenn Sie über Start · Programme · Jana Server 2 · JanaAdmin das Administrationsprogramm starten, erscheint in der Task-Leiste ein Icon. Wenn Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufblättern, erscheinen die Möglichkeiten, die Sie direkt aus der Task-Leiste ausführen können (vgl. Abbildung 12.25).
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Der erste wichtige Schritt ist die Konfiguration des Jana-Servers unter Einstellungen .
Wenn Sie auf Einstellungen klicken, startet Ihr Standard-Browser, vermutlich der Internet Explorer, und zeigt die in Abbildung 12.26 gezeigte Auswahl.
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Wählen Sie unten rechts Administrator . Sie müssen kein Passwort eingeben, schließlich haben Sie noch keines konfiguriert.
Wie Sie in Abbildung 12.27 sehen können, erscheint die Administrationsoberfläche. Auf der linken Seite sind die Menüpunkte, zu denen der mittlere Teil Erläuterungen liefert. Die Bedienoberfläche ist auf der linken Seite in drei Bereiche aufgeteilt:
Wenn Sie einen Bereich ausgewählt haben, erscheinen im rechten Bereich des Browser-Fensters die Parameter, die konfiguriert werden können. Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, müssen Sie diese durch einen Klick auf Übernehmen bestätigen. Dieses Feld befindet sich ganz unten auf der jeweiligen Seite.
Oben auf jeder Seite können Sie über Server neu starten die Konfiguration von Jana-Server neu einlesen lassen.
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Der Menüpunkt Server Info bietet unter Willkommen nur allgemeine Ausführungen.
Logdateien können Sie sich direkt im Browser ansehen. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn Jana-Server nicht funktioniert. In diesem Fall sehen Sie sich bitte die Datei Server.log an.
Der meiner Meinung nach einzig nutzenswerte Punkt ist Monitor . In einem Java-Applet wird angezeigt, wie lange Jana-Server schon mit dem Internet verbunden ist, wann die nächste Trennung erfolgt und so weiter.
Der allgemeine Bereich zur Konfiguration bietet Ihnen die in Abbildung 12.29 gezeigten Möglichkeiten.
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Sie können die Sichere Verbindung für die Administration über HTTPS anstatt über HTTP aktivieren. Die Übertragung der Administrationsaktivitäten erfolgt dann verschlüsselt. Das ist meiner Ansicht nach nur dann sinnvoll, wenn man Jana-Server über das Internet konfigurieren möchte.
Wenn Sie die Brute-Force Überwachung abschalten , wird Ihr Server entlastet und die CPU-Last sinkt, doch Ihr Gefährdungspotenzial steigt.
Bei der Fehlersuche kann es hilfreich sein, die Namensauflösung für die Logdatei anzuschalten, weil dann anstatt der IP-Adressen die Namen der zugreifenden PCs in diese Datei geschrieben werden. Da Sie eine IP-Adress-Systematik und damit sprechende IP-Adressen verwenden, ist das vermutlich überflüssig.
Die Anzahl der Arbeitsthreads einzustellen, ist normalerweise überflüssig. Der Wert gibt an, wie viele Aufgaben von Jana-Server gleichzeitig abgearbeitet werden. Der eingestellte Wert von 10 soll für bis zu 100 Clients ausreichend sein.
Auf welchen IP-Interfaces soll Jana-Server arbeiten? Standardmäßig wird nur 127.0.0.1 aktiviert, also das so genannte Loopback-Interface. Sie können mehrere, durch Komma getrennte IP-Adressen eingeben und bestimmen, welcher Dienst oder Proxy-Dienst auf dem Interface zur Verfügung gestellt werden soll.
Sie möchten nicht nur am Jana-Server-PC Konfigurationen vornehmen können, sondern auch von einem beliebigen PC im LAN aus?
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Tragen Sie im ersten Block unter IP-Adressen: 127.0.0.1, <IP-Adresse Ihres Jana-Servers> ein, und klicken Sie auf Übernehmen. Im zweiten Block müssen Sie jetzt nur noch in der Spalte der IP-Adresse Ihres Jana-Servers - wie in Abbildung 12.30 dargestellt - bei Administration ein Häkchen setzen. Diese Änderung wird erst nach einem Neustart des Jana-Servers wirksam, den Sie ganz oben auf dieser Seite auslösen können. In dem Browser Ihres Administrations-PC tragen Sie die Adresse: http://<IP-Adresse Ihres Jana-Servers>:2506/jana-admin ein, und schon sehen Sie dasselbe Bild, als wenn Sie direkt am Jana-Server-PC arbeiten würden.
Sie können die TCP/UDP-Ports von Anwendungen verändern. So könnten Sie den Telnet nicht mehr auf dem TCP-Port 23 erwarten, sondern auf 8080. Meiner Meinung nach sollten an dieser Stelle keine Änderungen vorgenommen werden.
Der Jana-Server soll eine DFÜ-Verbindung aufbauen, wenn er Daten aus dem Internet in das LAN weiterleiten muss.
Im ersten Block können Sie DFÜ-Verbindungen auswählen und konfigurieren. Wenn Sie keine DFÜ-Verbindung sehen, müssen Sie über Neu am Ende des Blocks zunächst eine DFÜ-Verbindung hinzufügen. Zunächst wählen Sie eine bestehende DFÜ-Verbindung aus, geben danach den Benutzernamen und das Passwort für diese DFÜ-Verbindung ein und können dann noch den Zeitbereich einschränken, in dem diese Verbindung genutzt werden soll,. Klicken Sie auf Übernehmen, wenn Sie die Einstellung der DFÜ-Verbindung abgeschlossen haben.
Der zweite Block, DFÜ-Einstellungen , gibt Ihnen die Möglichkeit, z. B. festzulegen, nach welcher Inaktivitätszeit die Verbindung abgebaut werden soll. Weitere Einstellungen sind für Benutzer von Flat-Rates interessant. Sie können bestimmen, dass nie aufgelegt werden soll und dass die Verbindung sofort wieder aufgebaut wird, wenn eine Zwangstrennung durch Ihren Provider vorgenommen wurde.
Mit dem letzten Block, Auszuführendes Programm , können Sie beim Starten oder Beenden der DFÜ-Verbindung Programme ausführen lassen. Sinnvoll wäre es z. B., per DynDNS seine aktuelle IP-Adresse zu publizieren oder möglicherweise ICQ zu starten.
Sie können Anfragen an definierten TCP/UDP-Ports aus dem LAN auf bestimmte Ziele im Internet weiterleiten. Damit wird erreicht, dass dem anfragenden Client eine direkte Verbindung ins Internet vorgetäuscht wird.
Fast alles wird geloggt, d.h., in Textdateien protokolliert. Damit diese Dateien nicht die ganze Festplatte ausfüllen, können Sie die Größe der Dateien beschränken. Wenn Sie das Logging ausschalten möchten, müssen Sie als Dateigröße - 1 , wenn Sie eine unbegrenzt große Logdatei wünschen, eine -2 eingeben.
Die Benutzerverwaltung ist meiner Meinung nach der einzige Grund, Jana-Server einzusetzen, denn alles, was ich bisher dargestellt habe, kann funktional ein billiger DSL-Router ebenfalls.
Sie können den Zugriff bestimmter IP-Adressen oder Benutzer zeitlich, nach Diensten und/oder nach Domain-Namen beschränken.
Sie haben ein kleines privates LAN mit einem gemeinsamen Internet-Zugang über Jana-Server. Sie möchten nicht, dass Ihre Frau/Ihr Mann ständig auf Baumarkt-Seiten surft, und überhaupt soll sie/er nicht mehr als eine Stunde am Tag surfen dürfen.
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Lösung: Sie richten unter der Benutzerverwaltung einen Benutzer mit einem Passwort ein, erteilen dem Benutzer das Recht des Proxy-Zugriffs und beschränken seinen Zugriff auf max . 1 Stunde(n) täglich. Im Block Benutzerrechte können Sie einzelne Domains sperren.
Sie dürfen bei den zu sperrenden Domains maximal 1024 Zeichen eingeben. Wenn Sie Filter z. B. gegen das Besuchen von pornografischen Seiten nutzen möchten, dann reicht das nicht aus. Deshalb sollten Sie in einem solchen Fall eine extra Datei verwenden.
Sie bekommen Dateien für Jana-Server, die sperrwürdige Seiten enthalten, z. B. unter: http://www.rootshell.be/~sw/aa/index_de.php . Legen Sie die Datei in einem Verzeichnis Ihrer Wahl ab (z. B. C:\Programme\Jana2\aa-paranoia.cfg), und tragen Sie in den Bereich der gesperrten Domain @c:\programme\Jana2\aa-paranoia.cfg ein. Die Datei enthält die Adressen einiger pornografischer Seiten, aber auch Werbebanner-Seiten (engl. ad ) und Ähnliches. Meiner Meinung nach bringen solche Listen nichts, denn Sie sind nie aktuell, und es gibt immer wieder unverdächtige Domain-Namen, hinter denen sich pornografische Seiten verbergen.
Sie können an dieser Stelle das Verhalten des Proxy-Servers konfigurieren. Das ist aus meiner Sicht der einzige Bereich dieses Abschnitts, an dem man Veränderungen vornehmen kann.
Sie können Domains sperren oder erlauben (vgl. den Abschnitt Benutzerverwaltung) und den Proxy-Cache de-/aktivieren. Der Proxy-Cache speichert Seiten zwischen, die aus dem Internet geladen wurden. Wenn die Seiten erneut aus dem LAN angefordert werden, dann fragt der Proxy-Server beim Webserver im Internet nach, ob sich die Seite verändert hat, und lädt nur in diesem Fall die Seite neu. Andernfalls wird dem Benutzer die Seite aus dem Cache präsentiert.
Jana-Server bietet Ihnen komfortable Möglichkeiten, Ihre E-Mails zentral auf dem Jana-Server zu verwalten.
Wenn Sie und die anderen Benutzer Ihres LANs E-Mail-Konten im Internet haben (z. B. bei T-online, GMX, Web.de), können Sie den Server so einrichten, dass die E-Mails alle zehn Minuten abgeholt und auf Viren überprüft werden.
Sie und die anderen Benutzer holen sich die E-Mails dann vom Jana-Server ab.
Die Möglichkeiten von Jana-Server im Bereich E-Mail sind vielfältig. So haben Sie allein für das Versenden von E-Mails fünf mögliche Einstellungen für den Versandzeitpunkt. Als Tüpfelchen auf dem i gibt es sogar die Möglichkeit, E-Mails mit hoher Priorität zu erkennen und - anders als alle anderen E-Mails - sofort zu versenden.
Verwenden Sie den erweiterten Modus, um die Einstellungen zu Ihren POP3/SMTP-Servern im Internet vorzunehmen.
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Der einfache, aber wichtige Menüpunkt Passwörter stellt Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, für die Administration eine Benutzername-Passwort-Kombination zu vergeben. Die Vergabe erfolgt über den folgenden Menüpunkt Erstellen . Wenn Sie eine solche Kombination vergeben haben, kann auf den Administrationsbereich von Jana-Server nur noch zugegriffen werden, wenn man diese Kombination korrekt eingegeben hat. Sie können damit den Jana-Server vor fremden Zugriffen schützen, wenn Sie aus dem Internet seine Konfiguration ändern möchten oder wenn Sie nicht allen anderen Teilnehmern im LAN vertrauen.
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Sollten Sie eine vergebene Kombination wieder entfernen wollen, ist das über die Menüpunkte Passwörter · Löschen möglich.
Sollten Sie Probleme bei der Konfiguration haben, können Sie diese oftmals mit der guten Online-Hilfe von Jana-Server lösen; das ist der Punkt Hilfe . Sie müssen zunächst links den Themenbereich auswählen und können dann rechts das konkrete Thema aussuchen.
Unter http://www.janaforum.de/forum können Sie weitere Fragen klären. Ein Teil der Entwickler beantwortet dort ebenfalls Fragen.
Jana-Server bietet Ihnen eine große Menge an Möglichkeiten, und das für den Preis von 50 Euro, wenn Sie das Programm in einem kommerziellen Umfeld einsetzen möchten. In diesem Anerkennungspreis sind alle zukünftigen Updates enthalten.
Jana-Server bietet nur wenig, was Sie nicht auch mit FLI4L realisieren könnten. Auf einem FLI4L-PC kann man einen Proxy-Server installieren, durch den Sie die Möglichkeit haben, bestimmte Internetseiten (Domains) zu filtern, z. B. solche pornografischen Inhalts.
Die Möglichkeiten, die sich bei FLI4L zum Thema E-Mail realisieren lassen, gehen meiner Meinung nach über das hinaus, was Jana-Server bietet. Insbesondere ist mit eXtreMail ein Zugriff per IMAP auf den lokalen - auf dem FLI4L-Server laufenden - E-Mail-Server möglich.
Sie merken, dass mein Herz für die Linux-Lösung schlägt, doch das ist subjektiv, und Sie mögen es mir verzeihen.
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